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Werk für Schokolade-Spezialitäten

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Rohstoff Kakao -                   Die Story

Kakao - Was ist das eigentlich? Wo kommt er her?


Aus den Kakao-Samen, die in den Früchten des Kakaobaumes enthalten sind, wird das Kakaopulver gewonnen. Die Bezeichnung „Kakao“ stammt von den Mayas und wurde über das Aztekische ins Spanische übermittelt. Als Nutzpflanze wurde der Kakaobaum  um  ca. 1.500 Jahre v.Chr. von den Mayas in Mittelamerika entdeckt. Ab dem 13. Jahrhundert war Kakao auch bei den Azteken bekannt und wurde als „Geschenk der Götter“ angesehen.   


Kakao war immer schon mehr als ein Nahrungsmittel - für die Azteken war er Genussmittel, wertvolle Kosmetik und diente sogar als stabile Währung. Im 15. Jahrhundert kam der Kakao mit den Spaniern in die europäischen Königshäuser, wo er als „exotisches“ Genussgetränk seinen Siegeszug als Nahrungsmittel antrat.


Aufgrund der zunehmenden Beliebtheit in Europa erfolgte im 17. Und 18. Jahrhundert der industrielle Anbau auf Plantagen in den europäischen Kolonien in Mittelamerika und in der Karibik. Im 19. und 20. Jahrhundert verlagerte sich der Kakao-Anbau nach Afrika.

Heute ist die Elfenbeinküste das führende Anbau-Land für Kakao.


Kakaobäume können bis zu 15 Meter hoch werden, als Nutzpflanze werden sie jedoch für die verbesserte Erntemöglichkeit auf mindestens 5 Meter gestutzt. Die Früchte des Kakaobaumes wiegen ca. 500 Gramm und enthalten neben dem Hauptbestandteil des Fruchtfleisches bis zu 50 Kakaobohnen.


Die Kakaobohnen enthalten in unbehandeltem Zustand einen hohen Anteil an Bitterstoffen und sind noch nicht mit Schokolade vergleichbar. Um diese Bitterstoffe zu reduzieren, wird als erster Veredelungvorgang die sogenannte „Fermentation“ durchgeführt:

Die Kakaofrüchte werden geöffnet und das Fruchtfleisch beginnt in der Folge sehr schnell

zu gären. Diese ca. zwei Wochen dauernde Gärung entzieht den Kakaobohnen die Bitter-stoffe. Die Bohnen erhalten das bekannte Kakao-Aroma sowie ihre typische bräunliche Färbung. Nachfolgend werden die Bohnen getrocknet, hierbei verlieren sie ca. 50% ihrer Ausgangsgröße.


In Leinensäcke gefüllt, werden die getrockneten Kakaobohnen Richtung kakaoverarbeitende Betriebe verschifft, die sich hauptsächlich in Nordamerika und Europa befinden.

In diesen Betrieben wird aus den Kakoabohnen die eigentliche Kakaomasse hergestellt,

die dann Grundsubstanz für alle weiteren Schokoladenprodukte ist.


Lange Zeit waren Kakao- und Schokoladenprodukte Genussmittel, die nur für den Adel, Kirchenfürsten und privilegierte Bürger erschwinglich und auch erhältlich waren.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts formte die industrielle Revolution zunächst die Trink-schokolade zu einem zwar immer noch teuren, aber verfügbaren Massenprodukt.

Die ersten Schokoladentafeln wurden dann ab Mitte des 19. Jahrhunderts in immer höheren Chargen angeboten. Die Schokolade blieb bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts ein durchaus exklusives Produkt, das nur zu besonderen Anlässen und nicht im Überfluss konsumiert wurde.